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Autorenfotos Martin von Arndt Vier Autorenfotos

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Rezensionsexemplare bestellen Sie bitte bei Frau Annette Maria Rieger, Telefon 07445/859086, Mail: annette-maria.rieger@kloepfer-meyer.de


Vita

Foto: Ansgar Nöth 2006

Martin von Arndt, 1968 geboren als Sohn ungarischer Eltern in Ludwigsburg.

Studium der Literatur-, Religionswissenschaft und Psychologie u.a. in Saarbrücken, Budapest und Würzburg. Promotion.

Stellvertretender Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) in Baden-Württemberg, Mitglied im PEN und im Förderkreis deutscher Schriftsteller.

Lebt als Schriftsteller, Musiker und Freier Dozent (Literatur-, Creative Writing-Seminare) unweit von Stuttgart und in Essen. Derzeit in acht Sprachen übersetzt.

Foto: Ansgar Noeth 2011Gründungsmitglied der Experimentalmusik-Formation Printed at Bismarck's Death. Seit 1983 über 20 Publikationen auf LP/CD, Hörspiel- und Filmmusik für Produktionen des WDR und NDR, Theater- und Tanztheaterperformances im In- und europäischen Ausland. Daneben musikalische Seitenprojekte und Liveauftritte als Gastsaxophonist für zahlreiche Bands.

Lyrik-Übersetzungen aus dem Französischen, Englischen, Spanischen, Ungarischen. Lesereisen im In- und Ausland, zudem Schul-, Salon- und JVA-Lesungen.

Auszeichnungen u.a.:

2000: Limburg-Preis Bad Dürkheim, Förderpreis der Zeitung Die Rheinpfalz
2002, 2004, 2006, 2008: Arbeitsstipendien des Förderkreises deutscher Schriftsteller
2003: Stadtschreiber von Rottweil, Förderstipendium des Auswärtigen Amts
2007: Großes Landesliteraturstipendium Baden-Württemberg
2008: Teilnahme am Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis
2010: Thaddäus-Troll Preis

Weitere Fotos finden Sie in dieser Galerie.


Bibliographie

Corbière: Die gelben Leidenschaften. Nachdichtung. Saarbrücken 1990. (vergr.)
Gescheiterte Individuation. Sachbuch. Marburg 1996.
Der 40. Tag vor Sophienlund. Erzählungen. Freiberg/Sachsen 1997.
Tiefenpsychologische Bibelexegese. Sachbuch. Marburg 1999/2009.
Lemuren. Arbeiten für das Theater. Aachen 2000/2008.
Asrael. 53 Beschwörungen eines Engels. Lyrik. Freiberg/Sachsen 2001.
Der Fußballcrash. Sachbuch. Stuttgart, Ulm 2002.
Nachtmeerfahrer. Sachbuch. Marburg 2003.
Geist der schwarzen Tage. Mysterienkrimi. Freiberg/Sachsen 1987/2005.
Wir vom Jahrgang 1968. Sachbuch. Gudensberg-Gleichen 2006.
ego shooter. Roman. Tübingen 2007.
Klassiker der Religionspsychologie. Sachbuch. Aachen 2008.
Der Tod ist ein Postmann mit Hut. Roman. Tübingen 2009.
Oktoberplatz. Roman. Tübingen 2012.

Seit 1986 zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften.

Foto: Tim Koelln 2001

Persönlichkeitsfragebogen nach Marcel Proust:

Woran arbeiten Sie gerade?
An einem Politthriller, der die Themen Terrorismus und Staatsterrorismus thematisiert.

Wo möchten Sie leben?
Überall, nur nicht hier.

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
Aufzuwachen mit einer neuen Idee für eine Geschichte, die sich am nächsten Tag nicht als Blödsinn entpuppt.

Welche Fehler können Sie am ehesten entschuldigen?
Antriebslosigkeit

Was ist für Sie das größte Unglück?
Aufzuwachen mit einer neuen Idee für eine Geschichte, die sich am nächsten Tag als vollkommener Blödsinn entpuppt.

Ihr liebster Romanheld?
Kreuzgang, der Nachtwächter aus Bonaventuras Nachtwachen.

Ihre Lieblingsautoren und -bücher?
Nachtwachen von Bonaventura, Samuel Beckett: Murphy, Arthur Rimbaud: Eine Zeit in der Hölle, Marcel Schwob: Roman der 22 Lebensläufe, Gedichte von Mircea Dinescu, Aleksandr Blok und Anna Achmatowa, Erzählungen von Julio Cortázar, Michel de Ghelderode: Die Ballade vom Großen Makabren, William Shakespeare: Hamlet, Tristan Corbière: Die gelben Leidenschaften, Fjodr Dostojewski: Die Dämonen, Maurice Maeterlinck: Tintagiles Tod, Yasunari Kawabata: Handtellergeschichten, Daniil Charms: Fälle, Ilja Ehrenburg: Julio Jurenito, Tom Stoppard: Rosenkranz und Güldenstern sind tot, Ingeborg Bachmann: Das dreißigste Jahr, Pavel Kohout: Weißbuch in Sachen Adam Juracek, Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag, Jürg Amann: Die Baumschule, Arnold Stadler: Der Tod und ich, wir zwei, Toni Morrison: Liebe, Claire Beyer: Rauken, Joachim Zelter: Schule der Arbeitslosen

Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Rosa Luxemburg

Ihre Lieblingsmaler?
Francisco de Goya, Max Ernst, Jackson Pollock

Ihre Lieblingskomponisten?
Sergej Prokofieff, Aleksandr Mossolow, Alberto Ginastera

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten?
Fehlende Zickenhaftigkeit, Intelligenz, Selbst-Bewußtsein (im wahrsten Wortsinn).

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten?
Zuhörvermögen, Intelligenz, Bescheidenheit.

Ihre Lieblingstugend?
Mut

Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Laufen

Wer oder was hätten Sie gern sein mögen?
Ein besserer, also ein guter 200m-Läufer.

Ihr Hauptcharakterzug?
Keine Ahnung. Vielleicht Skepsis?

Ihr größter Fehler?
Überkorrektheit

Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?
Die Geduld, die sie für mich aufbringen.

Ihre Lieblingsfarbe?
Schwarz (wenn das als Farbe zählt).

Ihre Lieblingsblume?
Diese Frage kann ja wohl nicht ernst gemeint sein?! Ananas???

Ihr Lieblingsvogel?
Die Takahe-Ralle. Hat sich bis vor ein paar Jahren selbst noch für ausgestorben gehalten. Eines der dümmsten Viecher der Weltgeschichte, aber lustig anzusehen.

Ihre Lieblingsnamen?
Nikolai, Fabienne, Leila; außerdem alle, die wie Kartoffelsorten klingen.

Was verabscheuen Sie am meisten?
Inkonsequenz, Ignoranz, reaktionäres Denken, die häßliche Mixtur aus politischem Konservatismus und Neoliberalismus; und nicht zu vergessen: den Terror einer gleichgeschalteten globalisierten Konsumgesellschaft, in der alle Städte und Menschen gleich aussehen, gleich denken, gleich fühlen, das gleiche wollen und tun.

Welche geschichtlichen Gestalten verabscheuen Sie am meisten?
Hitler und seine ganze Blase, Stalin, die Nixons und Bushs dieser Welt.

Welche Reform bewundern Sie am meisten?
Die neue deutsche Rechtschreibreform. Eine Lachnummer.

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
Leichtigkeit: im Schreiben, Performen, Leben.

Wie möchten Sie gern sterben?
"Wie" kann ja nicht die Frage sein, eher "wo". Nämlich überall, nur nicht hier.

Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?
Demenzfrei. Zum Glück.

Ihr Motto?
Verkauf niemals deine Henne an einem Regentag.


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