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Ein Geschwätziger ohne Augenlicht:
Ich reise nicht mehr.
Es gab diese fernen Tage, da wußte ich um alle
Himmelsrichtungen.
Aber dann nahmen der Sand Besitz von der Landstraße
Und der Staub von meiner Haut.
Und dann habe ich auch alles Licht verloren.
Einer, der bald fortstrebt:
Wenn das Licht dieser Stadt gelbbleckend die Zähne
Weist - und das tut es mir, nur mir -,
Es ist wie Stein unter meiner Haut,
Zieht mich wie einen Stein unter meine Haut.
Ein furchtsamer Bursche:
Ist die Nacht am dunkelsten, wird die Sprache
Lauter. Niemand rührt unser Ohr wie der,
Der zwischen Nacht und Morgen zu uns spricht.
Und ist dies doch die Zeit auch, da nicht nur das Leben
Leise an uns rührt.
Auch ein Reicher:
Was kümmert mich der Schattenwurf der Nacht.
Erst wenn es drei Uhr schlägt, schlägt mir auch das Herz.
© Martin von Arndt 2000
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